Teilungsgeschichte der jüdischen Gemeindearchive Hamburg

Die Digitalisierungsvorhaben in den Archiven in Hamburg (Staatsarchiv) und Jerusalem (Central Archive for the History of the Jewish People) machen in Zukunft eine virtuelle Zusammenführung des geteilten Archivbestandes, der die über vierhundertjährigen Geschichte der jüdischen Gemeinden Hamburgs abbildet, möglich und bieten neue Impulse für DH-gestützte Auswertungen dieses historisch reichhaltigen Quellenbestandes. Diese von Staatsarchiv Hamburg, Central Archives for the History of the Jewish People und Institut für die Geschichte der deutschen Juden gemeinsam angestrebte virtuelle Zusammenführung von Digitalisaten und Forschungsdaten geht auf langjährige gemeinsame Bemühungen und das Engagement von Einzelpersonen am IGdJ, in den Archiven sowie in der Jüdischen Gemeinde zurück. Ausgangspunkt für das Vorhaben bildet die lange (geteilte) Vorgeschichte des Bestandes:

Grundlage für die heutige Kooperation ist der Vergleich vom 18. Dezember 1959. Bevor es zu dieser Einigung kam, hatten sich über Jahre verschieden Akteure und Positionen gegenübergestanden und miteinander um die Zukunft des Archivs der jüdischen Gemeinden Hamburgs gestritten. Gerungen wurde dabei zwischen den verschiedenen Einzelakteure und Organisationen sowie letztlich auch dem Staat Israel und der Freien und Hansestadt Hamburg um die Frage nach der (Un)Möglichkeit der Bewahrung und Erforschung des jüdischen Erbes in Deutschland als Land der Täter und Täterinnen.

Die Frage nach dem Umgang mit erbenlosen jüdischen Kulturgütern war nach Kriegsende angesichts der tausendfach von der Gestapo beschlagnahmten Archive, bibliografietheken und Objekte drängend. So schwelten in den verschiedenen Besatzungszonen in der Nachkriegszeit Konflikte um den Umgang mit jüdischen Vermögenswerten und Kulturgütern, die den Krieg überstanden hatten.1 In Hamburg stellte sich die Situation anders dar als in den meisten anderen deutschen Großstädten, da dort die Archive der Hamburger jüdischen Gemeinden (Altona, Hamburg, Wandsbek, Harburg), die über 400 Jahre jüdische Geschichte dokumentierten, weitgehend erhalten geblieben waren. Die Aktenbestände waren von der Jüdischen Gemeinde seit Ende 1938 bis 1944 in mehreren Etappen – einer „Beschlagnahmung durch die Gestapo zuvorkommend“, wie es Miriam Rürup schreibt – an das Staatsarchiv Hamburg übergeben worden.2

Archives of the Jewish People in Jerusalem

Außenansicht des IGdJ, Beim Schlump

Staatsarchiv Hamburg, Foto: Nina Schwenke.

Verfolgungsdruck und Übergabe an das Staatsarchiv Hamburg

Die Übergabe erfolgte nachdem im Kontext der Novemberpogrome 1938 das Gestapoamt Berlin die Beschlagnahmung und Überführung jüdischen Archivguts nach Berlin angeordnet hatte und auch die Hamburger Gestapo mit der Beschlagnahmung jüdischen Archivguts begonnen hatte. Der Direktor des Staatsarchivs, Heinrich Reincke, setzte sich daraufhin für den Verbleib der Archivalien in Hamburg ein, um diese – wie er argumentierte – für die personenkundliche Abteilung im Sinne der NS-Gesetzgebung nutzen zu können. Die Gestapo stimmte der Überführung der Archivalien zu. Jürgen Sielemann begründet das Verhalten Reinckes mit dessen „regimekonforme[r] Haltung“.3

Ob die Übergabe angesichts des zunehmenden Verfolgungsdrucks und der Beschränkung der Handlungsfähigkeit der Gemeinde durch die Gestapo zugleich von dieser selbst im Vorfeld angestrebt und vorbereitet worden war, wie es etwa Max Plaut später in einem Interview erinnerte, ebenso wie die genauen Motive der beteiligten Personen, werden in der Forschung kontrovers und im Hinblick auf die These einer „Rettung“ durch das Staatsarchiv zunehmend kritisch diskutiert.4

Der Rechtsstreit um die Zukunft des deutsch-jüdischen Erbes

Klar ist hingegen, dass der Umstand des erhaltenen Bestandes, der einen Zeitraum vom 17. Jahrhundert bis 1942 abdeckt und dabei sowohl sephardische als auch aschkenasische Organisationsformen dokumentiert, in der Nachkriegszeit und insbesondere nach der Gründung des Staates Israel zu einem langjährigen Rechtsstreit führte, in dem die Frage verhandelt wurde, wo deutsch-jüdisches Erbe nach dem Holocaust bewahrt und erforscht werden sollte.5

Die verschiedenen Positionen

Internationale jüdische Organisationen und der neu gegründete Staat Israel hielten nach dem Holocaust jüdisches Leben in Deutschland für unmöglich und wollten dementsprechend alle Zeugnisse der deutsch-jüdischen Geschichte in Israel verwahrt wissen. Die Jewish Trust Corporation, die sich als Treuhandorganisation in der britischen Besatzungszone und damit als Rechtsnachfolgerin der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg verstand, strengte vor dem Wiedergutmachungsamt des Landgerichts Hamburgs in einem Prozess gegen das Rechtsamt der Stadt Hamburg die Überführung der Aktenbestände nach Israel an. Auch die 1939 gegründeten Jewish Historical General Archives (später: Central Archives for the History of the Jewish People, in Zukunft Archives for the Jewish People) drängten auf eine Überführung nach Israel, wo nach ihrer Vorstellung ein Zentral- und Nationalarchiv für die jüdische Geschichte entstehen sollte, um angesichts von Verfolgung und Vernichtung die Vergangenheit für die Zukunft zu dokumentieren.6 Das Archiv sah sich dabei in der Nachfolge des Gesamtarchivs der deutschen Juden. Vertreten wurde es in den Diskussionen durch seinen Direktor Daniel J. Cohen und den israelischen Staatsarchivar Alex Bein.

Zur der Hamburger Seite zählten das Staatsarchiv Hamburg mit Erich von Lehe als Oberarchivrat und Kurt Detlef Möller als Archivdirektor sowie die Stadt Hamburg. Die Jüdische Gemeinde Hamburg mit dem Vorsitzenden Harry Goldstein und dem Vorstandsmitglied Ludwig Löffler, der zugleich Leiter des Hamburger Wiedergutmachungsamtes war, war selbst nicht Teil des Rechtsstreits begleitete die Diskussionen aber über mehrere Jahre aktiv. Insbesondere an den Bemühungen, eine Vereinbarung hinsichtlich des Verbleibs des Archivs auszuhandeln, war sie seit 1953 intensiv beteiligt.

Darüber hinaus beteiligten sich zu unterschiedlichen Momenten verschiedene Einzelpersonen an den Aushandlungen und Diskussionen, so etwa Notar Hans W. Hertz, der aus Hamburg stammende und nun im New Yorker Exil lebende Bankier Eric M. Warburg, Max Plaut als Überlebender des ehemaligen Gemeindevorstandes, der frühere Direktor des Gesamtarchivs der deutschen Juden Jacob Jacobson oder der Religionsphilosoph Martin Buber in Israel.

Einen Einblick in die Geschichte der Hamburger jüdischen Gemeindearchive seit 1938, die Diskussionen um seine Bewahrung, sowie die verschiedenen Positionen und (Be)Deutungen gibt unser Zeitstrahl.

Kontinuitäten und Brüche

An dem juristischen Konflikt waren teilweise dieselben Personen beteiligt, die bereits die Übergabe an das Staatsarchiv zwischen 1938 und 1944 begleitet hatten. Gleichzeitig hatten sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert, sodass die Verhandlungen gleichermaßen von Kontinuitäten wie Brüchen geprägt waren. Diesen Aspekt betont auch Elisabeth Gallas in ihrer Untersuchung zum Umgang mit jüdischen Kulturgütern in der Nachkriegszeit: „Für die Akteure verbanden sich damit einerseits Diskussionen, die die Ausgestaltung einer [solchen] Weiterexistenz im Lichte des Holocaust betrafen und damit Dimensionen von Bruch und Kontinuität jüdischen Lebens insgesamt in den Blick nahmen. […] Andererseits standen rechtliche Fragen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen um die Rückerstattung von Kulturgütern.“7

Zugleich spielten die unterschiedlichen Erfahrungen und gegenwärtigen Situationen eine Rolle, etwa die des neugegründeten Staates Israel, der sich auch als Nationalstaat konstituieren musste, die Frage der Rechtsnachfolge der früheren Gemeinde und der Legitimität jüdischen Lebens im Land der Täter oder der Kampf der neugegründeten Jüdischen Gemeinde um die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch die Stadt Hamburg. Die Suche der Jüdischen Gemeinde Hamburg nach einer Position in dem Konflikt und die sich ab 1957 verändernde Priorität hin zu einem Verbleib der Archivalien in Hamburg, lässt sich wohl auch vor diesem komplexen (transnationalen) Geflecht erklären – ebenso wie vor einer sich ändernden Haltung hinsichtlich einer Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland.8

Der Vergleich und die Teilung des Bestandes

Als Ende der 1950er-Jahre ein Vergleich zwischen den beteiligten Akteuren gefunden wurde, sah dieser die Teilung des Archivbestandes zwischen den beiden Archiven in Hamburg und Jerusalem vor, der jeweils nicht im Original vorhandene Bestand sollte auf Mikrofilm verfilmt werden. Etwa 35% Prozent der Originale befinden sich seitdem in Jerusalem, sodass dort insgesamt xx lfm. bewahrt werden, während es in Hamburg 70 lfm. sind. Damit steht Forschenden sowohl in Hamburg als auch in Jerusalem ein historisch außerordentlich bedeutsamer Archivbestand für die deutsch-jüdische Geschichte vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg zur Verfügung.

Archivboxen im AJP

Ansichten von Quellen aus dem Bestand Jüdische Gemeinden, Staatsarchiv Hamburg, 522-1 Jüdische Gemeinden, Nr. 64, Nr. 74, Nr. 372 Band 1.

Ansichten von Quellen aus dem Bestand Jüdische Gemeinden, Staatsarchiv Hamburg, 522-1 Jüdische Gemeinden, Nr. 64, Nr. 74, Nr. 372 Band 1.

Die Digitalisierung und die virtuelle Zusammenführung

Die nun in beiden Häusern durchgeführte Digitalisierung der Bestände eröffnet für die Zukunft weitere Möglichkeiten. Um diese gemeinsam auszuloten, Digitalisate auszutauschen sowie Erschließungs- und Metadaten anzugleichen, befinden sich alle drei Institutionen in einem kontinuierlichen Austauschprozess. Diese Website bietet einen ersten Einstieg in diesen besonderen Bestand deutsch-jüdischer Geschichte und deutet zugleich Perspektiven an, die eine virtuelle Zusammenführung für die (DH-gestützte) Forschung eröffnen könnte.

Perspektiven und Potenziale – Erste Ansätze zur Visualisierung von Metadaten: hier Verteilung der Sprachen, in denen die Quellen verfasst sind, basierend auf einem Auszug des Bestandsverzeichnisses der CAHJP, 2026.

Perspektiven und Potenziale – Erste Ansätze zur Visualisierung von Metadaten: hier geografische Bezüge der Aktenbestände basierend auf Auszug des Bestandsverzeichnisses der CAHJP, 2026. (Karte erstellt mit Leaflet © OpenStreetMap contributors)

Bibliografie

  • Inka Arroyo, Raison d’être der Central Archives for the History of the Jewish People als virtuelles „Staatsarchiv“ der Diaspora, in: Jüdisches Archivwesen. Beiträge zum Kolloquium aus Anlass des 100. Jahrestags der Gründung des Gesamtarchivs der deutschen Juden, zugleich 10.
  • Archivwissenschaftliches Kolloquium der Archivschule Marburg, 13.–15. September 2005, hrsg. v. Frank M. Bischoff / Peter Honigmann (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg 45), Marburg 2007, S. 75–96.
  • Daniel J. Cohen, Jewish Records from Germany in the Jewish Historical General Archives in Jerusalem, in: The Leo Baeck Institute Yearbook 1, 1 (1956), S. 331–345.
  • Elisabeth Gallas, „Das Leichenhaus der Bücher. Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945, Schriften des Simon-Dubnow-Instituts 19, Göttingen / Bristol 2013.
  • Miriam Rürup, Wessen Erbe? Deutsch-Jüdische Geschichtsschreibung nach 1945 – das Hamburger Beispiel, in: Kalonymos 19, 4 (2016), S. 4–9.
  • Verena Laura Schenk zu Schweinsberg, Der Bestand 522-1 Jüdische Gemeinden im Staatsarchiv Hamburg. Geschichte, Teilung und Bedeutung für die jüdisch-deutschen Beziehungen (E-Papers der Archivschule Marburg. Hochschule für Archivwissenschaft 19), Marburg/Lahn 2023, https://open.uni-marburg.de/server/api/core/bitstreams/bd73f0d6-6b10-4f97-ad19-ad560afe2392/content.
  • Björn Siegel, Verworrene Wege: Die Gründungsphase des IGdJ, in: 50 Jahre – 50 Quellen. Festschrift zum Jubiläum des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, hrsg. v. IGdJ, Hamburg 2016, S. 26-53.
  • Jürgen Sielemann, Skrupellose Denunziation. Die personenkundliche Arbeit des Staatsarchivs Hamburg im „Dritten Reich“, in: Archivar 70, 4 (2017), S. 385–390.
  • Jürgen Sielemann, Die personenkundliche Abteilung des Staatsarchivs Hamburg im NS-Staat und der Nachkriegszeit. Von der Judenverfolgung zur „Wiedergutmachung“, in: Wie mächtig sind Archive? Perspektiven der Archivwissenschaft, hrsg. v. Rainer Hering, Dietmar Schenk, Hamburg 2013, Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, S. 141-163.

Fußnoten

  1. Vgl. Hannah Arendt, Jewish Cultural Reconstruction Field Reports, 1948–1951, Tätigkeitsbericht Nr. 18, 15. Februar – 10. März 1950 (übersetzt von Insa Kummer), veröffentlicht in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-126.de.v1 [12.03.2026]; Elisabeth Gallas, Jüdische Kulturgüter in der Nachkriegszeit. Hannah Arendts Bericht zur Situation in Hamburg, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 30.01.2017. https://dx.doi.org/10.23691/jgo:article-89.de.v1 [12.03.2026].
  2. Miriam Rürup, Wessen Erbe? Deutsch-Jüdische Geschichtsschreibung nach 1945 – das Hamburger Beispiel, in: Kalonymos 19, 4 (2016), S. 4–9. Auch die Jewish Trust Corporation unterstrich in den Verhandlungen um den Verbleib des Archives, dass es sich schon 1938 angesichts des Drucks und der Einflussnahme durch die Gestapo nicht mehr um eine freiwillige Übergabe gehandelt haben könne. (Schreiben der Jewish Trust Corporation an Wiedergutmachungsamt Hamburg, Hamburg, 10. November 1955, StaHH, 522-2 Jüdische Gemeinde in Hamburg, Nr. 1015.)
  3. Jürgen Sielemann, Die personenkundliche Abteilung des Staatsarchivs Hamburg im NS-Staat und der Nachkriegszeit. Von der Judenverfolgung zur „Wiedergutmachung“, in: Wie mächtig sind Archive? Perspektiven der Archivwissenschaft, hrsg. v. Rainer Hering, Dietmar Schenk, Hamburg 2013, Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, S. 141-163, hier: S. 150. Jürgen Sielemann weist in seinem Aufsatz eine klare Übereinstimmung mit der NS-Ideologie nach und bescheinigt dem Archivleiter Reincke ebenso wie dem Leiter der personenkundlichen Abteilung, Hans Kellinghusen, einen großen Eifer in der Umsetzung der NS-rassenideologischen Maßgaben („vom nationalsozialistischen Rassenwahn erfüllt“, ebd., S. 149.).
  4. Inka Arroyo, Raison d’être der Central Archives for the History of the Jewish People als virtuelles „Staatsarchiv“ der Diaspora, in: Jüdisches Archivwesen. Beiträge zum Kolloquium aus Anlass des 100. Jahrestags der Gründung des Gesamtarchivs der deutschen Juden, zugleich 10. Archivwissenschaftliches Kolloquium der Archivschule Marburg, 13.–15. September 2005, hrsg. v. Frank M. Bischoff / Peter Honigmann (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg 45), Marburg 2007, S. 75–96; Miriam Rürup, Wessen Erbe? Deutsch-Jüdische Geschichtsschreibung nach 1945 – das Hamburger Beispiel, in: Kalonymos 19, 4 (2016), S. 4–9; Björn Siegel, Verworrene Wege: Die Gründungsphase des IGdJ, in: 50 Jahre – 50 Quellen. Festschrift zum Jubiläum des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, hrsg. v. IGdJ, Hamburg 2016, S. 26-53; Jürgen Sielemann, Skrupellose Denunziation. Die personenkundliche Arbeit des Staatsarchivs Hamburg im „Dritten Reich“, in: Archivar 70, 4 (2017), S. 385–390; Verena Laura Schenk zu Schweinsberg, Der Bestand 522-1 Jüdische Gemeinden im Staatsarchiv Hamburg. Geschichte, Teilung und Bedeutung für die jüdisch-deutschen Beziehungen (E-Papers der Archivschule Marburg. Hochschule für Archivwissenschaft 19), Marburg / Lahn 2023, https://open.uni-marburg.de/.
  5. Zur Bedeutung und Funktion von jüdischen Archiven vgl. Jason Lustig, A Time to Gather. Archives and the Control of Jewish Culture, New York 2022.
  6. Inka Arroyo, Raison d’être der Central Archives for the History of the Jewish People als virtuelles „Staatsarchiv“ der Diaspora, in: Jüdisches Archivwesen. Beiträge zum Kolloquium aus Anlass des 100. Jahrestags der Gründung des Gesamtarchivs der deutschen Juden, zugleich 10. Archivwissenschaftliches Kolloquium der Archivschule Marburg, 13.–15. September 2005, hrsg. v. Frank M. Bischoff / Peter Honigmann (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg 45), Marburg 2007, S. 75–96, hier: S. 80, 84.
  7. Elisabeth Gallas, „Das Leichenhaus der Bücher. Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945, Schriften des Simon-Dubnow-Instituts 19, Göttingen / Bristol 2013, S. 245.
  8. Jason Lustig, A Time to Gather. Archives and the Control of Jewish Culture, New York 2022, S. 133.