Den Bestand der jüdischen Gemeinden Hamburgs können Sie in Hamburg und Jerusalem recherchieren. Entdecken Sie das reichhaltige Quellenmaterial zu über 400 Jahren jüdischer Geschichte...
Visualisierung der zentralen Begriffe aus den Aktentiteln im Bestandsverzeichnis des Staatsarchivs Hamburg, erstellt mit VoyantTools, 2026.
Der interaktive Zeitstrahl wirft anhand von Zitaten Schlaglichter auf die Geschichte der Hamburger Gemeindearchive zwischen 1936 und heute sowie auf die sich wandelnden (Be)Deutungen, Ansprüche und Perspektiven der jeweils beteiligten Akteure und Akteurinnen. Mehr zur Geschichte des (geteilten) Bestandes findet sich [hier].
Ausgewählte Quellen aus den Central Archives for the History of the Jewish People und dem Staatsarchiv Hamburg stehen in der vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden herausgegebenen Schlüsseldokumente-Edition als digitale Faksimiles und annotierte Transkripte bereit. Kurze Kommentare ordnen die Quellen zudem in ihren Entstehungskontext und größere Fragestellung der deutsch-jüdischen Geschichte ein.
Neue-REGLEMENT Der Judenschafft in Hamburg, 7. September 1710
StAHH, 522-1, Nr. 93b
Aufruf zur Gründung einer jüdischen Bibliothek und Lesehalle, Hamburg, Oktober 1905
StAHH, 522-1, Nr. 887
Statistik zur jüdischen Bevölkerung in Hamburg vom 30. April 1945
StaHH, 522-1, 1036
Die heutigen Central Archives for the History of the Jewish People (CAHJP, zukünftig Archives of the Jewish People, AJP) wurden 1939 in Jerusalem gegründet und umfassen Bestände aus tausenden jüdischen Gemeinden aus aller Welt und internationalen jüdischen Organisationen. Das Originalmaterial unterteilt sich in drei primäre Bestandskategorien: Jüdische Gemeinden, internationale jüdische Organisationen und Privatsammlungen. [Mehr]
Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 als erste Einrichtung in der Bundesrepublik, die sich ausschließlich der Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte widmete, gegründet. Als außeruniversitäres Forschungsinstitut setzt es Forschungs- und Vermittlungsprojekte, wie z.B. zur Migrations-, Rechts- und Architekturgeschichte, zur Shoah und ihrer Nachgeschichte, zum jüdischen Leben in der Gegenwart, zu aktuellen Fragen des Erinnerns und Gedenkens sowie zur Digital Jewish History um. [Mehr]
Das Staatsarchiv Hamburg (StaHH) blickt auf eine über 300-jährige Geschichte als eigene Verwaltungseinheit zurück. Seine Ursprünge reichen sogar bis ins Mittelalter. So wird im Jahre 1293 erstmals urkundlich ein städtisches Archiv erwähnt. Dieses war Aufbewahrungsort für die rechtlich bedeutsamen Urkunden und wurde unmittelbar vom Rat beaufsichtigt. Daran änderte sich auch nichts, als 1648 ein eigener Archivregistrator eingesetzt wurde. [Mehr]